Technik


Digitale Volumen Tomographie (DVT, "3D-Röntgengerät")

Die digitale Volumentomographie (DVT) ist eine innovative dreidimensionale Röntgentechnik. Mit ihr lassen sich die knöchernen Strukturen im Kieferbereich  deutlich besser erkennen.  Dies ist besonders in der Implantologie und der Endodontie wichtig.
Im Zweidimensionalen werden allgemeine Entzündungen oft viel zu spät erkannt. Mit der 3D-Diagnostik können beginnender Knochenabbau, Entzündungen an der Wurzelspitze und die Anatomie der Zahnwurzeln (Anzahl von Kanälen, Krümmungen, Länge der Wurzeln) exakter eingeschätzt werden.

Wie bei jeder radiologischen Untersuchung ist die DVT mit einer Strahlenbelastung für den Patienten verbunden. Durch ständige Verbesserungen der Röntgensensoren konnte die benötigte Strahlendosis jedoch deutlich reduziert werden. Die Strahlenbelastung bei der Aufnahme mit einem DVT liegt je nach Gerät und Volumen zwischen 3 und über 200 Mikrosievert. Zum Vergleich: Die Belastung bei einem Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Tokio ist mit 220 Mikrosievert sogar höher.

Lupenbrille und Operationsmikroskop

prophy1Sehr feine Strukturen der Zähne und Zahnflächen sind mit bloßem Auge oft nicht ausreichend zu erkennen. Daher verwenden wir standardmäßig eine Lupenbrille, mit der wir die zu behandelnden Zähne vergrößert betrachten können.

Doch durch den Einsatz eines Operations-Mikroskops können wir zahnmedizinische Probleme noch besser diagnostizieren und behandeln. Die starke Vergrößerung und schattenfreie Ausleuchtung der zu behandelnden Stelle ermöglicht ein präzises und substanzschonendes Arbeiten. Feine Details von Zähnen, Kiefer und Weichgewebe werden mit dem OP-Mikroskop oft überhaupt erst sichtbar.

Besonders bei Wurzelkanal-Behandlung (Endodontie) hilft uns das Dental-Mikroskop, feine Wurzelkanäle aufzufinden und präzise zu behandeln.

Mit diesen Hilfsmitteln haben wir eine bessere Sicht und können gewebeschonender und exakter arbeiten. Das erhöht den Behandlungserfolg wesentlich.

Ozon-Behandlung beim Zahnarzt

Ozon ist die dreiatomige Form von Sauerstoff (03). In der Natur entsteht es vor allem durch den Einfluss von UV-Strahlung. Ozon ist gasförmig und zerfällt rasch zu normalem Sauerstoff.

Beim Zerfall des Ozon-Moleküls entsteht kurzzeitig freier einatomiger Sauerstoff, der Teile von Eiweißmolekülen in lebenden Zellen zerstören kann. Dies betrifft besonders Zellen von Bakterien, Viren u.ä., während körpereigene Zellen durch eine Reihe von Schutzmechanismen nicht geschädigt werden. So wird der behandelte Bereich schonend desinfiziert und damit der Einsatz von Antibiotika überflüssig.

Außerdem fördert der eingebrachte Sauerstoff einen schnellen Selbstheilungsprozess.

Das für die medizinische Behandlung notwendige Ozon wird aus reinem Sauerstoff in einem elektrischen Ozongenerator erzeugt. Es wird mittels einer Silikon-Düse lokal an die zu behandelnde Stelle geführt.

Bei folgenden Bereichen kann Ozon eingesetzt werden:

  • Behandlung von Parodontitis (Zahnfleisch-Entzündung)
  • Verminderung der Keimzahl bei der Zahnimplantation
  • Desinfektion von Wurzelkanälen (bei Wurzelbehandlungen)
  • Operationen am Kieferknochen